Spaß mit der Bahn

DB Lounge Frankfurt: 1. Klasse-Bereich kommt

admin 23. July 2009

Die Informationspolitik der Bahn bezüglich der Lounge habe ich ja schon bemängelt. Jetzt aber, wo es unvermeidlich wird, gibt die Bahn Informationen und Bestätigung zum neuen Bereich der DB Lounge:

Juhu.

Auch auf der Homepage der Bahn findet sich nun ein Hinweis:

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DB Lounge Frankfurt: 1. Klasse-Bereich kommt immer noch nur vielleicht

admin 4. July 2009

Sobald man als Vielreisender eine gewisse Umsatzschwelle erreicht, wird das Bahnfahren doch noch etwas angenehmer. So beispielsweise durch den bahn.comfort-Status.

Mit so einem Status bekommt man auf einmal recht guten Service an Hotline und an speziellen Schaltern in diversen Reisezentren, vorreservierte Sitzbereiche in Zügen und viele Ermäßigungen bei diversen Bahndiensten wie CallABike (was in Frankfurt auch ganz gut funktioniert).

Besonders angetan haben es mir die DB Lounges, die Zugverspätungen und große Umstiegspausen verschönern. Auf roten Sessel und Sofas kann man Freigetränke genießen und seit diesem Mai gibt es wieder Gratis-Eis. Darüber hinaus stehen einem die Lounge-Angestellten der Bahn für Fahrplanauskünfte und Reservierung meist ohne Wartezeit zur Verfügung.

Bla to the bla, was jetzt wirklich neu ist (und daher auch noch nirgendwo im Netz steht, sonst könnte ich mir diese Kampagne hier sparen):
Die Bahn schnackt schon seit über zwei Jahren, dass nach Hamburg und Berlin nun auch Frankfurt Hbf einen Bereich für die Kundschaft der ersten Klasse bekommen soll. Solche Bereiche gibt es bereits in den Hauptbahnhöfen von Hamburg, Berlin und München und wenn man da Aufenthalt hat ist es echt klasse: Man wird mit einem Wunschgetränk (von Saft bis Bier) und Snack bedient, erhält Internetgutscheine und kann die übrigen erwähnten Vorzüge der zweiten Loungeklasse für bahn.comfort-Kunden genießen. Den ganzen Beitrag lesen »

Die Bahn: Kundenrechte bei Verspätungen und wie mehr herauszuholen ist

admin 14. October 2008

Du kennst es, ich liebe es: Fahrgastsammlungen in Zugdurchgängen, Verstopfungen in Bimmelbahnen (sodass die ersten Leute rausfallen wenn die Tür aufgeht), stundenlange Verspätungen wegen Warten auf Anschlussreisende - die Liste der Vorwürfe der Bahn gegenüber ist lang. Was sind die häufigsten Ursachen für die Meckereien von Reisenden, warum an einer Bahnfahrt meckernde Fahrgäste schlimmer sind als die Ursachen und welche freiwilligen und bindenden Kulanzangebote die Bahn bietet erfährst du hier:

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Das RMV - HandyTicket - mit dem Handy die Fahrkarte kaufen

admin 1. September 2008

Ein wenig hört man immer was darüber, seit etwa einem Jahr wurde es auch hier in Frankfurt immer bekannter: Man kann sich durch eine kleine Java-Applikation Tickets für jegliche öffentliche Verkehrsmittelfahrt in Frankfurt und seiner riesigen Umgebung holen.

Das Handyticket ist nicht zu verwechseln mit diesem ConTag, bei dem man das Handy an so einem Infrarotding hält oder was das da ist.

Schade nur, wenn die Anwendung so absturzgefährdet ist, dass sie z.B. bei kurzem Ausschalten des Displays bei Windows Mobile grundsätzlich immer abkackt. Und das in einer sehr lustigen Art und Weise: Als Standbild, das animierte RMV-Logo bleibt stehen und man zeigt ein Ticket vor welches nach einem schön gefälschten Ticket aussieht. Erst heute morgen wurde ich kontrolliert, Kontrolleur mit schöner Stimme sagte “Moment, da stimmt was nicht - Ihren Personalausweis bitte!” und schon gehört man aufgrund einer völlig verbuggten Software gleich zum Kreis der verdächtigen Computerbetrüger. Danke RMV! Zum Glück konnte ichden breiten Kontrolleurschrank dazu überreden noch kurz zu warten.

Weniger warten wollen die Busfahrer. Der Start des RMV - Handytickets dauerte bei meinen Smartphones im Schnitt um die 45 Sekunden. Und so steht man etwas dumm da und fuchtelt an seinem Handy rum. Selbstverständlich wird man dann gleich gefragt was man da mache, sogar der Hinweis auf Handynutzungsverbot ging vom Fahrer der OVB schonmal ein. Ja das macht Sinn! Das mobile Ticket von dem RheinMainVerkehrsverbund - ein Spaß für die ganze Familie.

Inder kassiert Millionen durch S-Bahn-Musik

admin 25. May 2008

Habe einen indischen Sportsfreund im Durchgang der S-Bahn getroffen und mein Smartphone zum Filmen herausgekramt. Kann mir jemand sagen wie der Song heißt den er ab Mitte des Videos performt?

Dauer Spezial dauert speziell

admin 4. May 2008

Schon seit 2007 bietet die Bahn stolz ihre Dauer Spezial - Tickets an. Für 29 Euro ‘quer durch Deutschland’ und das sogar zu jedem Tag der Woche. Seeehr gut, fairer Preis im Vergleich zu den unmoralischen regulären Preisen (Frankfurt -> Rendsburg 104 Euro muahaha).

Tatsächlich ist das Angebot auch nutzbar. Zwar gibt es ein paar Hürden zu überwinden, die von vielen mit ‘öh voll der Haken Kacke alda’ kommentiert werden, doch mit sehr guter Voraussicht der eigenen Termine klappt es. Konkret heißt das:

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Firmenschaden

admin 3. May 2008

In einer Diskussion mit T. (sprich: T-Punkt) erläuterte ich die Ansicht einer Meinung von mir, die dem T. nicht ganz nachvollziehbar ist:

Wenn ich kein Geld in meiner Geldbörse habe und von Offenbach nach Frankfurt möchte habe ich die Wahl: Radfahren oder Schwarzfahren. Schwarzfahren würde ich ja nie machen (muahaha), jedoch sollte man sich vorstellen ich wäre so dreist es zu tun. Ich habe aber kein Geld dabei und kann auch keins besorgen, ich bin nicht in der Lage mir ein Fahrticket zu kaufen. Sobald ein Schaffner kommt steige ich mit dem Rad aus und fahre mit dem Rad weiter.

Welchen Schaden hat die Bahn (/ RMV) durch meine Schwarzfahrt in diesem Fall? Meine Meinung: Bis auf geringe Abnutzung des Bodens keinen, da ich niemals ein Ticket für diese Fahrt kaufen würde. Der faktische Schaden ist nicht so hoch wie der reguläre Ticketpreis, denn ich würde den niemals bezahlen. Andere dagegen fahren schwarz um zu sparen oder weil sie keine Zeit zum Ticketkaufen haben, die machen der Bahn einen tatsächlichen Verlust. Kann das sein? Oder ist der Verlust 40 Euro hoch weil die Bahn es versäumt mich zu erwischen (z.B. durch Zivilkontrolleure die aussehen als wären sie 15 Jahre alt)? Alles irgendwie sehr theorethisch, oder?

“In Dietzenbach kommt nichts weg”

admin 2. May 2008

Die S-Bahn-Linie 2, die zwischen Niedernhausen und Dietzenbach verkehrt, beförderte uns heute eine Station nach Offenbach Ost. Panisch wurde ich erst kurze Zeit nach der Fahrt, da meine Geldbörse (schreibt sich besser als Portmonaie) noch im Zug war, der in das Dietzenbacher Ghetto (die Wohngegend rund um Dietzenbach Bahnhof ist an ihrer Ästhetik kaum zu unterbieten - Müll und Plattenbau ohne jeglichen Perspektiven) fuhr. Die daraufhin informierte RMV-Hotline rief mich kurze Zeit zurück uns sagte mir dass ich meine Wertsache im Wert von vielen Euro beim Schaffner der entgegenkommenden S-Bahn kurze Zeit später wieder entgegennehmen kann. “Das ist eine gute Strecke. In Dietzenbach kommt in der S-Bahn generell nichts weg.” sagte mir der Fahrer bei der Übergabe. Coole ehrliche Leute.